SPIRITUELLE TECHNOLOGIE
Direkt zum Seiteninhalt


Ist der Mensch ein geistiges Wesen?


Ja. Eine kurze Übung kann als Antwort auf diese Frage dienen: Wenn Sie jemanden seine Augen schliessen lassen und ihn bitten, sich das Bild einer Katze vorzustellen, wird er das geistige Eindrucksbild einer Katze sehen. Fragen Sie ihn, wer auf das Bild der Katze schaut, und er wird antworten: „Ich.“ Das, was auf die Katze schaut, sind Sie, ein geistiges Wesen. Man ist ein geistiges Wesen, das einen Verstand hat und einen Körper bewohnt. Sie sind Sie in einem Körper.



Wie kann man wissen, dass der Mensch ein geistiges Wesen ist?


Dies ist eine Sache, die jeder Einzelne für sich selbst erfahren muss. Scientologen sind der Ansicht, dass der Mensch mehr ist als ein Verstand und ein Körper und dass er selbst, das unsterbliche geistige Wesen, derjenige ist, der seinen Verstand und seinen Körper kontrollieren kann. (Siehe: Ist der Mensch ein geistiges Wesen?)





Hat Scientology eine Vorstellung von Gott?


Ganz bestimmt. In Scientology wird der Begriff Gott als Achte Dynamik ausgedrückt – das Streben zum Dasein als Unendlichkeit. Dies wird auch mit dem Höchsten Wesen gleichgesetzt. Als Achte Dynamik ruht die Vorstellung der Scientology von Gott an der Spitze des universellen Überlebens. L. Ron Hubbard schreibt in seinem Buch Die Wissenschaft des Überlebens:

Keine Kultur in der Geschichte der Welt – ausser den verderbtesten und aussterbenden – hat es versäumt, die Existenz eines Höchsten Wesens zu bestätigen. Es ist eine empirische Beobachtung, dass Menschen ohne starken und beständigen Glauben an ein Höchstes Wesen weniger fähig, weniger ethisch und weniger wertvoll für sich selbst und die Gesellschaft sind. ... Allein aufgrund von Beobachtungen lässt sich sagen, dass ein Mensch ohne festen Glauben eher ein Ding als ein Mensch ist.

Anders als die Religionen jüdisch-christlichen Ursprungs hat Scientology keine Dogmen bezüglich Gott aufgestellt, die sie ihren Mitgliedern auferlegt. In Scientology wird nicht verlangt, dass man etwas aus reinem Glauben heraus akzeptiert. Stattdessen erlangt man seine eigene Gewissheit auf jeder Dynamik, wenn die eigene Stufe des Bewusstseins durch Scientology Auditing und Ausbildung steigt. Dementsprechend wird man nur dann, wenn die Siebte Dynamik (das Geistige) vollständig erreicht ist, ein vollständiges Verstehen der Achten Dynamik (Unendlichkeit) und der eigenen Beziehung zum Höchsten Wesen erlangen.

Die 8 Dynamiken



Ist es nicht so, dass nur Gott dem Menschen helfen kann?


Scientologen nehmen sich die Maxime sehr zu Herzen, dass Gott denen hilft, die sich selbst helfen. Sie glauben, dass jeder Mensch die Antworten auf alle Geheimnisse des Lebens in sich trägt und sich dieser Antworten nur bewusst werden muss. Das ist es, was Scientology zu erreichen hilft. Der Mensch ist es gewohnt, nach vorgefertigten Antworten zu verlangen. Scientology hingegen erwartet, dass er lernt, eigenständig zu denken, und sich auf diese Weise selbst hilft, mehr Verstehen zu erreichen sowie fähiger, glücklicher und gesünder zu werden.



Glaubt Scientology an Nächstenliebe?


Ja, und vielleicht geht sie sogar noch einen Schritt weiter. In seinem Artikel „Was ist Grösse?“ schrieb L. Ron Hubbard: „Zu lieben ist der Weg zur Stärke. Trotz allem zu lieben ist das Geheimnis von Grösse. Und es mag sehr wohl das grösste Geheimnis dieses Universums sein.
Was ist Grösse?



Warum möchten Scientologen anderen Menschen helfen?


Aus mehreren Gründen. Einmal, weil Scientologen selbst grosse Hilfe erfahren haben – und sie möchten ihren persönlichen Fortschritt mit anderen teilen. Darüber hinaus wissen Scientologen, dass man das Leben nicht alleine lebt. Das Leben setzt sich vielmehr aus acht Teilbereichen zusammen – den Acht Dynamiken. Daher wissen Scientologen, dass wahres Überleben auch das Überleben der eigenen Familie, der eigenen Gruppen, der Menschheit und aller lebenden Dinge erfordert.
Die 8 Dynamiken



Gibt es in Scientology das Konzept von gut und böse?


Ja, Scientology unterscheidet sehr deutlich zwischen gut und böse. Diejenigen Handlungen, die das Überleben der Mehrheit der acht Aspekte des Lebens (der acht Dynamiken) fördern, sind gut; solche, die diese Aspekte des Lebens zerstören oder leugnen, sind böse. Scientologen sind bestrebt, Entscheidungen zu treffen, welche die Mehrzahl der Dynamiken des Lebens fördern.

Man könnte gut als konstruktiv und böse als destruktiv definieren.  



Glaubt Scientology, dass der Mensch sündig ist?


Ein fundamentaler Grundsatz der Scientology lautet, dass der Mensch im Grunde gut ist; dass er danach trachtet, zu überleben und dass sein Überleben von ihm selbst und seinen Mitmenschen abhängt und davon, dass er ein brüderliches Verhältnis mit dem Universum erreicht. Seine Erfahrungen im physikalischen Universum während vieler Leben haben ihn jedoch zu Bösem geführt, wo er schädliche Handlungen und Sünden begangen hat, die bewirkten, dass er aberriert (von rationalem Denken oder Handeln abweichend) wurde. Diese Handlungen schwächen sein Bewusstsein und seine innewohnende Güte als geistiges Wesen.

Durch Scientology kann er seinen Taten ins Auge sehen, die Unwissenheit und die Aberration*, die damit zusammenhängen, auslöschen und die Wahrheit wieder wissen und erfahren.

Alle Religionen suchen nach Wahrheit. Geistige Freiheit kann nur auf dem Weg zur Wahrheit erreicht werden. Sünde setzt sich nach Ansicht der Scientology aus Lügen und verborgenen Handlungen zusammen und ist daher Unwahrheit.

*Aberration: ein Abweichen vom vernünftigen Denken oder Verhalten. Im Wesentlichen bedeutet es, sich zu irren, Fehler zu machen oder genauer, fixe Ideen zu haben, die nicht wahr sind. Aberriertes Verhalten wäre falsches Verhalten oder nicht durch Vernunft gestütztes Verhalten. Wenn jemand Engramme hat, tendieren diese dazu, seine normale Fähigkeit, die Wahrheit zu erkennen, zu verfälschen und schaffen dadurch eine aberrierte Betrachtungsweise von Situationen, was dann eine aberrierte Reaktion auf diese Situation verursacht. Aberration ist geistiger Gesundheit entgegengesetzt, die ihr Gegenteil wäre. (Herkunft: aus dem Lateinischen aberrare "fortwandern", von lat. ab "fort" und errare "wandern".)



Kann man durch Scientology Kontrolle über den eigenen Verstand erlangen?


Ja. Scientology richtet sich an das geistige Wesen. Durch Anwendung ihrer Prinzipien kann man sein Bewusstsein und seine Fähigkeiten als geistiges Wesen erhöhen. Weil der Mensch ein geistiges Wesen ist, das auch getrennt von seinem Verstand und Körper existieren kann, kann Scientology einem dabei helfen, seinen Verstand sehr viel besser zu beherrschen, genauso wie sie einem auch hilft, auf vernünftige Weise alle Aspekte seines Lebens zu kontrollieren.
Sie sind ein geistiges Wesen



Geht es bei Scientology um den Verstand?


Nein. Scientology befasst sich mit der Person selbst als einem geistigen Wesen, das getrennt und verschieden vom Verstand ist.
 



Glaubt Scientology an das Prinzip, dass der Geist der Materie überlegen ist?


Wenn man Scientology praktiziert, richtet man sich an sich selbst – nicht an den Verstand, nicht an den Körper, sondern an sich selbst.

Scientologen haben herausgefunden, dass das geistige Wesen potenziell allem Materiellen überlegen ist und dass das geistige Wesen (Sie) wenn es von allen Traumata, Verstössen und Aberrationen* der Vergangenheit befreit wäre, an Wunder grenzende Veränderungen im materiellen Universum herbeiführen könnte, die anders nicht möglich wären.

*Aberration: ein Abweichen vom vernünftigen Denken oder Verhalten. Im Wesentlichen bedeutet es, sich zu irren, Fehler zu machen oder genauer, fixe Ideen zu haben, die nicht wahr sind. Aberriertes Verhalten wäre falsches Verhalten oder nicht durch Vernunft gestütztes Verhalten. Wenn jemand Engramme hat, tendieren diese dazu, seine normale Fähigkeit, die Wahrheit zu erkennen, zu verfälschen und schaffen dadurch eine aberrierte Betrachtungsweise von Situationen, was dann eine aberrierte Reaktion auf diese Situation verursacht. Aberration ist geistiger Gesundheit entgegengesetzt, die ihr Gegenteil wäre. (Herkunft: aus dem Lateinischen aberrare "fortwandern", von lat. ab "fort" und errare "wandern".)
    




Glaubt Scientology, dass man ausserhalb des Körpers existieren kann?


Viele Menschen machen, bevor sie mit Scientology in Berührung kommen, die Erfahrung, ausserhalb ihres Körpers zu sein und auf ihn herabzuschauen, aber sie verstehen nicht, was passiert. Wenn sie einmal durch Scientology Auditing und Ausbildung grösseres spirituelles Bewusstsein erreicht haben, dann finden sie, dass diese Erfahrung nichts Aussergewöhnliches mehr ist. In Scientology wird dieses Phänomen als Exteriorisation bezeichnet – die Loslösung des geistigen Wesens vom Körper bei vollem, wachem Bewusstsein. Scientology ist der Auffassung, dass der Mensch nicht sein Körper, sein Verstand oder sein Gehirn ist. Er selbst, eine spirituelle Kraft, verleiht dem physischen Körper Energie.

Durch die Entdeckung der Exteriorisation hat Scientology tatsächlich zum ersten Mal bewiesen, dass der Mensch ein geistiges Wesen ist.
 
Die drei Teile des Menschen



Glaubt Scientology an Reinkarnation oder an frühere Leben?


Die grosse Mehrheit der Weltbevölkerung glaubt an Reinkarnation. Erst in den letzten paar Hundert Jahren hat mit dem Aufstieg der Naturwissenschaften eine strikt materialistische Sichtweise begonnen, das Geistige zu verdrängen.

Die traditionelle Definition des Ausdrucks Reinkarnation ist vor nicht allzu langer Zeit abgeändert worden. Das Wort bedeutet heute soviel wie „als andere Lebensform wiedergeboren werden“ (etwa in einem Tier, einem Insekt etc.), wohingegen die eigentliche Bedeutung ist: „wieder ins Fleischliche oder in einen anderen Körper hineingeboren werden“. Was also gemeinhin für Reinkarnation gehalten wird, ist ein genau umrissenes System und nicht Teil der Scientology. Die Kirche tendiert eher zu der anderen, ursprünglichen Definition.

Heute haben viele Menschen in Scientology die Gewissheit, dass sie bereits vor diesem Leben gelebt haben. Sie werden frühere Leben genannt, nicht Reinkarnationen. Das Gebiet „frühere Leben“ ist in Scientology kein Dogma, aber im Allgemeinen erleben Scientologen während des Auditings frühere Leben und wissen dann, dass sie schon einmal gelebt haben. Die Vorstellung, dass man bereits vor der Identität des gegenwärtigen Körpers eine physische oder anders geartete Existenz hatte, ist nicht neu – aber aufregend.

Es ist eine Tatsache, dass man keinen Fortschritt macht, wenn man die in früheren Leben angesammelten Aberrationen* nicht in Ordnung bringt. Durch Scientology bekommt man die Möglichkeit, Verstimmungen und Aberrationen aus früheren Leben, die die Gegenwart negativ beeinflussen, in Ordnung zu bringen und dadurch frei zu werden und ein viel glücklicheres Leben zu führen.

*Aberration: ein Abweichen vom vernünftigen Denken oder Verhalten. Im Wesentlichen bedeutet es, sich zu irren, Fehler zu machen oder genauer, fixe Ideen zu haben, die nicht wahr sind. Aberriertes Verhalten wäre falsches Verhalten oder nicht durch Vernunft gestütztes Verhalten. Wenn jemand Engramme hat, tendieren diese dazu, seine normale Fähigkeit, die Wahrheit zu erkennen, zu verfälschen und schaffen dadurch eine aberrierte Betrachtungsweise von Situationen, was dann eine aberrierte Reaktion auf diese Situation verursacht. Aberration ist geistiger Gesundheit entgegengesetzt, die ihr Gegenteil wäre. (Herkunft: aus dem Lateinischen aberrare "fortwandern", von lat. ab "fort" und errare "wandern".)




Hält Scientology etwas von Wohltätigkeit und Fürsorge?


Das tut sie. Scientologen glauben aber auch an den Grundsatz, dass in jeder Beziehung irgendeine Form des Austausches notwendig ist. Wenn ein Mensch immer nur empfängt und niemals gibt, wird er seine Selbstachtung verlieren und unglücklich werden. Daher ermutigen die von Scientology geförderten Wohltätigkeitsprogramme diejenigen, die davon profitieren, häufig dazu, im Austausch ihre eigenen Beiträge zu erbringen, etwa indem sie selbst anderen helfen, die bedürftig sind. Solche Beiträge versetzen jemanden in die Lage, Hilfe zu erhalten und dennoch seine Selbstachtung zu bewahren.



Hat Scientology irgendwelche politischen Ansichten?


Scientology ist unpolitisch und beschäftigt sich mit keinerlei politischen Aktivitäten. Das Glaubensbekenntnis der Kirche besagt, dass „alle Menschen unveräusserliche Rechte haben, ihre eigenen Organisationen, Kirchen und Regierungen zu ersinnen, zu wählen, zu fördern und zu unterstützen“. Scientologen können selbstverständlich ihre eigenen politischen Ansichten vertreten, Kandidaten ihrer Wahl wählen usw. Die Kirche gibt ihnen keinerlei Anweisungen, wie sie zu politischen Themen oder Kandidaten stehen sollen. Die Kirche glaubt, dass es eine vollständige Trennung zwischen Kirche und Staat geben sollte.



Können Kinder an Scientology teilhaben? Wenn ja, wie?


Ja, viele Kinder tun dies. Es gibt keine Altersbeschränkungen für die Teilnahme an Scientology Auditing oder Kursen. Einige Scientology Kirchen führen Kurse und Studierprogramme durch, die speziell auf junge Menschen zugeschnitten sind. Kinder, die noch nicht volljährig sind, benötigen die schriftliche Erlaubnis der Eltern oder des Vormundes, bevor sie an Scientology Diensten teilnehmen können. Genau wie die Anhänger anderer Religionen sind Scientologen sehr stolz, wenn ihre Kinder sich ihnen in der Ausübung ihrer Religion anschliessen.



Was sagt Scientology über Kindererziehung?


L. Ron Hubbard hat viel über Kindererziehung geschrieben. In Scientology werden Kinder als geistige Wesen anerkannt, die einen jungen Körper bewohnen. Das macht sie nicht weniger vollwertig, und man sollte ihnen all die Liebe und auch den Respekt gewähren, den man Erwachsenen gibt. Scientologen glauben ebenfalls, dass Kinder dazu ermutigt werden sollten, zum Familienleben beizutragen, und nicht nur „gesehen, aber nicht gehört“ werden sollten, wie ein Sprichwort sagt.

Die meisten Kinder, die in einer guten Scientologen-Familie aufgewachsen sind, haben überdurchschnittliche Fähigkeiten und beginnen schnell zu verstehen, wie und warum sich Menschen so verhalten, wie sie es tun. Dadurch wird das Leben viel freudvoller und sicherer für sie.


  Mit Liebe und Zuneigung...


  Erschaffen Sie die Zukunft des Kindes


  Kreieren Sie mit Tweens und Teens Harmonie




Wie kann man sich in bezug auf Scientology eine eigene Meinung bilden?


Das kann man, und das sollte man auch. Scientology befähigt einen, selbstständig zu denken. Es hat keinen Sinn, Scientology zu studieren oder auszuüben, weil ein anderer es möchte. Wenn man jedoch sein Leben genau betrachtet und der Meinung ist, dass man es verbessern möchte, dann ist es das Beste, anzufangen und selbst herauszufinden, was Scientology für einen tun kann. Das, was in Scientology für Sie wahr ist, ist das, was Sie selbst daran als wahr erachten. Man sollte eines der einführenden Bücher von L. Ron Hubbard lesen, wie zum Beispiel Dianetik: Der Leitfaden für den menschlichen Verstand oder Scientology: Die Grundlagen des Denkens.




Weitere Scientology Fragen und Antworten stehen zu folgenden Themen zur Verfügung


Weiter mit  



Zurück zum Seiteninhalt